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Fallberichte

Systemische Aufstellungsarbeit mit Holzfiguren bei der JUNA GbR Herten — kreative Therapiemethode zur Sichtbarmachung von Familiendynamiken und Beziehungsmustern

Gast im eigenen Zuhause! Wie eine Patchworkfamilie eine neue Sprache für Rollen fand

By Fallberichte

Jana (42) und Sabrina (39) sind seit sechs Jahren zusammen, seit zwei Jahren verheiratet. Jana hat zwei Kinder aus ihrer ersten Ehe, die im Wechselmodell aufwachsen. Sabrina hatte vor der Beziehung keine Elternrolle. Die Konflikte rund um Erziehungsfragen wurden immer größer.

 

Bis Sabrina sagte: Ich fühle mich wie ein Gast in meinem eigenen Zuhause.

Therapieraum der JUNA GbR Herten mit grüner Couch, Whiteboard und Genogramm-Skizze — systemische Familientherapie und Biografiearbeit in Herten

Was Patchworkfamilien besonders herausfordert

In Patchworkfamilien prallen verschiedene Beziehungsgeschichten, Erziehungskonzepte und Rollenerwartungen aufeinander. Was bei leiblichen Eltern oft implizit funktioniert, muss in Patchworkfamilien ausgesprochen und ausgehandelt werden. Genau das kostet Kraft.

Jana hatte gelernt, Verantwortung alleine zu tragen. Sabrinas Rückzug deutete sie als Desinteresse. Sabrina wiederum verstand Janas Rückzug als persönliche Zurückweisung. In der sechsten Sitzung weinten beide zum ersten Mal gemeinsam. Nicht über den Streit, sondern über die Einsamkeit, die jede von ihnen in dieser Beziehung empfunden hatte.

Ich hatte Angst, dass die Therapie uns auseinanderbringt. Dabei hat sie uns gezeigt, wie ähnlich wir uns eigentlich sind.

SabrinaSitzung 7
Therapeutin der JUNA GbR Herten im vertrauensvollen Erstkontakt mit Klient — wertschätzende systemische Beratung für Familien und Einzelpersonen

Die Ankerfrau

ein selbstgewähltes Bild

Ein besonders wirkungsvolles Element war die Arbeit mit der Rollendiffusion in Patchworkfamilien. In einer einmaligen Familiensitzung mit den Kindern entstand ein neues, selbstgewähltes Bild für Sabrinas Rolle: Ankerfrau. Jemand, der da ist, zuhört und Halt gibt, ohne zu bestimmen.

Kein Titel, den jemand von außen vergeben hatte. Sondern ein Bild, das die Familie gemeinsam entwickelt hat.

Was dieser Prozess zeigt

Patchworkfamilien brauchen keine Experten, die ihnen sagen, wie Familie geht. Sie brauchen Raum, um gemeinsam herauszufinden, wie ihre Familie geht. Das ist der Unterschied, den systemische Therapie macht.

Beratungsraum der JUNA GbR in Herten mit braunen Sesseln und Flipchart für systemische Familientherapie und Jugendhilfe — Praxis nach SGB VIII

Kein Weg ist wie der andere — aber der erste Schritt ist immer ein Gespräch. Bei JUNA finden Sie einen Rahmen, in dem alle Beteiligten gehört werden und gemeinsam etwas Neues entstehen kann.

Erkennen Sie sich oder Ihre Familie darin?

Systemische Biografie- und Ressourcenarbeit mit Themenkarten bei der JUNA GbR Herten — Methode zur Sichtbarmachung von Lebensthemen wie Trauma, Schule und Beziehungen

Wir reden hier über Trennung! Wie Karin & Michael lernten, einander wirklich zu fragen

By Fallberichte

Karin (48) und Michael (51) kamen mit einer klaren Ansage:
Wir sind hier, um zu entscheiden, ob wir uns trennen oder nicht.

22 Jahre Ehe, zwei erwachsene Kinder, ein gemeinsames Haus und das Gefühl beider, seit Jahren nebeneinander herzuleben. Karin hatte bereits eine Wohnung besichtigt.

Therapieraum der JUNA GbR Herten mit grüner Couch, Whiteboard und Genogramm-Skizze — systemische Familientherapie und Biografiearbeit in Herten

Was hinter dem Konflikt steckte

Bindung statt Vorwurf

Im Mittelpunkt der systemisch integrativen Paartherapie nach Jellouschek und von Tiedemann stand nicht die Frage „Trennung ja oder nein?“. Entscheidend war eine andere: Welche Muster wiederholen sich, ohne dass jemand sie wirklich gewählt hätte?

Es zeigte sich ein klassischer Regelkreis. Karins Kritik war ein Hilferuf. Michaels Schweigen war Überforderung, nicht Desinteresse. Mit dem Ansatz der emotionsfokussierten Paartherapie nach Sue Johnson arbeitete die Therapeutin daran, die Bindungsbotschaften hinter den Konflikten hörbar zu machen.

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg half dem Paar, Konflikte nicht länger als Spirale aus Angriff und Verteidigung zu erleben, sondern als Ort, an dem unerfüllte Bedürfnisse endlich formuliert werden können.

Ich dachte, wir reden hier über Trennung. Und am Ende reden wir darüber, dass wir beide einfach nicht wissen, wie wir einander wirklich fragen, wie es uns geht.

KarinSitzung 5
Therapeutin der JUNA GbR Herten im vertrauensvollen Erstkontakt mit Klient — wertschätzende systemische Beratung für Familien und Einzelpersonen

Was dieser Prozess zeigt

Paartherapie ist kein Urteil darüber, ob eine Beziehung gut oder schlecht war — sie ist ein Rahmen, in dem beide Perspektiven gleichzeitig gehört werden können. Manchmal ist das genug, um das Nebeneinander zu beenden.

Erkennen Sie sich und Ihren Partner darin?

Kein Weg ist wie der andere — aber der erste Schritt ist immer ein Gespräch. Bei JUNA finden Sie einen Rahmen, in dem alle Beteiligten gehört werden und gemeinsam etwas Neues entstehen kann.

Therapeut der JUNA GbR Herten zeichnet Genogramm zur systemischen Familienanalyse — Methode zur Darstellung von Familienstrukturen und Beziehungsmustern

Er ist viel mutiger als ich -wenn ein festgefahrenes Familiensystem wieder in Bewegung kommt

By Fallberichte

Als Familie B. das erste Mal in unsere Praxis kam, lagen zwischen Mutter, Vater und ihrer 16-jährigen Tochter Lena kaum noch Worte — nur Erschöpfung und Misstrauen. Lena verweigerte seit Monaten die Schule, zog sich vollständig in ihr Zimmer zurück. Was folgte, war eine 14-monatige systemische Familientherapie, die zeigt: Veränderung gelingt nicht durch Reparatur — sondern durch Verstehen.

Therapieraum der JUNA GbR Herten mit grüner Couch, Whiteboard und Genogramm-Skizze — systemische Familientherapie und Biografiearbeit in Herten

Die Ausgangssituation

Druck, Rückzug, Erschöpfung

Das Jugendamt war bereits involviert, eine Clearingphase abgeschlossen. Die Kosten wurden als Hilfe zur Erziehung nach § 27 SGB VIII übernommen. Beide Eltern hatten bereits Erfahrungen mit dem Hilfesystem – der Vater kam mit Skepsis, die Mutter mit Hoffnung, Lena kam, weil sie musste.

Der ursprüngliche Auftrag an die Therapeutin lautete: Erklären Sie uns, warum Lena so ist. Dieser Auftrag konnte nicht angenommen werden – nicht weil er falsch war, sondern weil er die Familie in Täter und Opfer aufteilte.

Ich hatte das Gefühl, wir sollen alle repariert werden. Hier hat mir zum ersten Mal jemand erklärt, dass das nicht so ist.

VaterSitzung 3
Therapeutin der JUNA GbR Herten im vertrauensvollen Erstkontakt mit Klient — wertschätzende systemische Beratung für Familien und Einzelpersonen

Vertrauen aufbauen

bevor irgendetwas verändert werden kann

Die ersten Sitzungen gehörten ausschließlich dem Beziehungsaufbau. Mit zirkulärer Befragung wurden Muster sichtbar.

Wenn Lena sich zurückzieht:

Wie reagiert die Mutter?
Und was macht das mit dem Vater?

Das Genogramm wurde nicht als Diagnosewerkzeug genutzt, sondern als Landkarte für Ressourcen.

Das anfänglich hohe Sitzungskontingent von sechs Fachleistungsstunden pro Woche, erwies sich als überfordernd. In Absprache mit dem Jugendamt wurden die Termine auf alle drei bis vier pro Wochen reduziert. Eine Entscheidung, die dem System gut tat.

Muster benennen

der Lob-Ninja und das schwarze Schaf

In Sitzung 5 wurde durch die Lob-Ninja-Intervention sichtbar, dass Anerkennung in der Familie kaum ausgesprochen wurde – und wenn, dann sofort relativiert. Die Familienskulptur machte spürbar, wie weit die drei voneinander entfernt waren.

Lena formulierte in einer bewegenden Sitzung: Ich erlebe mich als schwarzes Schaf, das nie etwas richtig machen kann. Die Mutter blieb in Tränen zurück – nicht aus Schmerz, sondern weil sie zum ersten Mal verstand, dass ihre Kritik als Ablehnung ankam.

Die Arbeit mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg – das GFK-Tanzparkett – ermöglichte es, Konflikte anders zu rahmen: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte. Nicht als Technik, sondern als neue Sprache.

Therapeutin der JUNA GbR Herten liest in Fachliteratur zur systemischen Therapie — kontinuierliche Weiterbildung für höchste Beratungsqualität

Stabilisierung

In den letzten Sitzungen erarbeitete die Therapeutin gemeinsam mit der Familie eine Therapieprozess-Timeline. Jedes Familienmitglied schaute zurück

Wo standen wir?

Was hat sich verändert?

Als Symbol für sich selbst wählte die Familie ein Bild mit offenen, bunten Farbtöpfen: Jede Farbe steht für sich – und zusammen entsteht etwas Schönes.

Wir sind nicht fertig. Aber wir können jetzt miteinander reden, ohne dass danach tagelang Schweigen herrscht. Das ist für uns ein riesiger Schritt.

MutterAbschlusssitzung
Beratungsraum der JUNA GbR in Herten mit braunen Sesseln und Flipchart für systemische Familientherapie und Jugendhilfe — Praxis nach SGB VIII

Was dieser Prozess zeigt

Systemische Familientherapie repariert niemanden. Sie schafft Raum, in dem Muster sichtbar werden — und Menschen entscheiden können, was sie damit machen. Der Schlüssel bei Familie B. war nicht eine Technik, sondern die Bereitschaft aller drei, die Perspektive des anderen auch nur für einen Moment einzunehmen. Das ist oft mehr, als es zunächst klingt.

Kein Weg ist wie der andere — aber der erste Schritt ist immer ein Gespräch. Bei JUNA finden Sie einen Rahmen, in dem alle Beteiligten gehört werden und gemeinsam etwas Neues entstehen kann.

Erkennen Sie sich oder Ihre Familie darin?

Geräumiger Gruppenraum der JUNA GbR in Herten mit grauen Ohrensesseln und großen Fenstern für systemische Familientherapie, Gruppenarbeit und Jugendhilfeleistungen

Wir sollen alle repariert werden – wie eine Familie bei Schulverweigerung wieder zusammenfand

By Fallberichte

Als Familie B. das erste Mal in unsere Praxis kam, lagen zwischen Mutter, Vater und ihrer 16-jährigen Tochter Lena kaum noch Worte — nur Erschöpfung und Misstrauen. Lena verweigerte seit Monaten die Schule, zog sich vollständig in ihr Zimmer zurück. Was folgte, war eine 14-monatige systemische Familientherapie, die zeigt: Veränderung gelingt nicht durch Reparatur — sondern durch Verstehen.

Therapieraum der JUNA GbR Herten mit grüner Couch, Whiteboard und Genogramm-Skizze — systemische Familientherapie und Biografiearbeit in Herten

Die Ausgangssituation

Druck, Rückzug, Erschöpfung

Das Jugendamt war bereits involviert, eine Clearingphase abgeschlossen. Die Kosten wurden als Hilfe zur Erziehung nach § 27 SGB VIII übernommen. Beide Eltern hatten bereits Erfahrungen mit dem Hilfesystem – der Vater kam mit Skepsis, die Mutter mit Hoffnung, Lena kam, weil sie musste.

Der ursprüngliche Auftrag an die Therapeutin lautete: Erklären Sie uns, warum Lena so ist. Dieser Auftrag konnte nicht angenommen werden – nicht weil er falsch war, sondern weil er die Familie in Täter und Opfer aufteilte.

Ich hatte das Gefühl, wir sollen alle repariert werden. Hier hat mir zum ersten Mal jemand erklärt, dass das nicht so ist.

VaterSitzung 3
Therapeutin der JUNA GbR Herten im vertrauensvollen Erstkontakt mit Klient — wertschätzende systemische Beratung für Familien und Einzelpersonen

Vertrauen aufbauen

bevor irgendetwas verändert werden kann

Die ersten Sitzungen gehörten ausschließlich dem Beziehungsaufbau. Mit zirkulärer Befragung wurden Muster sichtbar.

Wenn Lena sich zurückzieht:

Wie reagiert die Mutter?
Und was macht das mit dem Vater?

Das Genogramm wurde nicht als Diagnosewerkzeug genutzt, sondern als Landkarte für Ressourcen.

Das anfänglich hohe Sitzungskontingent von sechs Fachleistungsstunden pro Woche, erwies sich als überfordernd. In Absprache mit dem Jugendamt wurden die Termine auf alle drei bis vier pro Wochen reduziert. Eine Entscheidung, die dem System gut tat.

Muster benennen

der Lob-Ninja und das schwarze Schaf

In Sitzung 5 wurde durch die Lob-Ninja-Intervention sichtbar, dass Anerkennung in der Familie kaum ausgesprochen wurde – und wenn, dann sofort relativiert. Die Familienskulptur machte spürbar, wie weit die drei voneinander entfernt waren.

Lena formulierte in einer bewegenden Sitzung: Ich erlebe mich als schwarzes Schaf, das nie etwas richtig machen kann. Die Mutter blieb in Tränen zurück – nicht aus Schmerz, sondern weil sie zum ersten Mal verstand, dass ihre Kritik als Ablehnung ankam.

Die Arbeit mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg – das GFK-Tanzparkett – ermöglichte es, Konflikte anders zu rahmen: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte. Nicht als Technik, sondern als neue Sprache.

Therapeutin der JUNA GbR Herten liest in Fachliteratur zur systemischen Therapie — kontinuierliche Weiterbildung für höchste Beratungsqualität

Stabilisierung

In den letzten Sitzungen erarbeitete die Therapeutin gemeinsam mit der Familie eine Therapieprozess-Timeline. Jedes Familienmitglied schaute zurück

Wo standen wir?

Was hat sich verändert?

Als Symbol für sich selbst wählte die Familie ein Bild mit offenen, bunten Farbtöpfen: Jede Farbe steht für sich – und zusammen entsteht etwas Schönes.

Wir sind nicht fertig. Aber wir können jetzt miteinander reden, ohne dass danach tagelang Schweigen herrscht. Das ist für uns ein riesiger Schritt.

MutterAbschlusssitzung
Beratungsraum der JUNA GbR in Herten mit braunen Sesseln und Flipchart für systemische Familientherapie und Jugendhilfe — Praxis nach SGB VIII

Was dieser Prozess zeigt

Systemische Familientherapie repariert niemanden. Sie schafft Raum, in dem Muster sichtbar werden — und Menschen entscheiden können, was sie damit machen. Der Schlüssel bei Familie B. war nicht eine Technik, sondern die Bereitschaft aller drei, die Perspektive des anderen auch nur für einen Moment einzunehmen. Das ist oft mehr, als es zunächst klingt.

Kein Weg ist wie der andere — aber der erste Schritt ist immer ein Gespräch. Bei JUNA finden Sie einen Rahmen, in dem alle Beteiligten gehört werden und gemeinsam etwas Neues entstehen kann.

Erkennen Sie sich oder Ihre Familie darin?