Jugendämter und Fachkräfte

DGSF-zertifiziert, familiennah und bewährt im Hertener Hilfesystem – JUNA ist der fachkompetente Partner für Ihre Fallanfragen.

Verlässliche systemische Familienhilfe nach SGB VIII – für Jugendämter und Fachkräfte im Ruhrgebiet.

JUNA bietet qualifizierte Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII – systemisch fundiert, familiennah und mit DGSF-zertifizierten Fachkräften. Als bewährter Partner des Hertener Jugendamts begleiten wir Familien in komplexen Belastungssituationen – mit der nötigen Tiefe und der erforderlichen Verlässlichkeit.

Systemische Sozialpädagogische Familienhilfe

Alltagsnahe, praktische Unterstützung verbunden mit systemischer Reflexion im direkten Lebensumfeld der Familie: zuhause, in der Schule, bei Behörden. Familien erhalten keine abstrakten Empfehlungen vom Schreibtisch, sondern konkrete Begleitung in ihrer Realität. Der systemische Ansatz sorgt dafür, dass nicht nur Symptome bekämpft, sondern Ursachen erkannt und Ressourcen gestärkt werden.

Besonders geeignet für

Familien mit erheblichen Erziehungsschwierigkeiten
Alleinerziehende in strukturellen Überforderungssituationen
Familien in multiplen Problemlagen
Familien nach Umbruch- oder Krisensituationen
Aufsuchende Familientherapie (AFT) – §27 ff. SGB VIII

Systemische Therapie, die direkt ins Familiensystem geht – therapeutisch, tiefgehend und auf echte Veränderung der Beziehungsdynamiken ausgerichtet. Die AFT ist keine Beratung von außen. Sie ist Therapie von innen.

Der Unterschied zwischen AFT und SPFH:

Aufsuchende Familientherapie (AFT)

therapeutisch, systemisch, arbeitet an inneren Prozessen: Beziehungsmustern, Kommunikationsdynamiken, Rollen. Ziel: Veränderung im Familiensystem.

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

sozialpädagogisch, alltagsorientiert, unterstützt bei äußeren Lebensbedingungen: Erziehungskompetenz, Behördengänge, Tagesstruktur. Ziel: Alltagsbewältigung.

Beide Leistungen können einander ergänzen, haben jedoch klar unterschiedliche Schwerpunkte und fachliche Anforderungen.

Besonders geeignet für

Familien in akuten Krisen, in denen Kinder mit Symptomen reagieren
Eskalierende Beziehungskonflikte innerhalb der Familie
Krisen in Patchwork-, Stief- und Pflegefamilien
Fälle mit komplexer Bindungsdynamik oder Traumageschichte
Clearing

Eine strukturierte Analyse der Familiensituation, die Jugendämtern und Familien Orientierung gibt: Was wird wirklich gebraucht? Welche Hilfeform ist passend? Welche Ressourcen sind vorhanden? Das Clearing bei JUNA ist kein bürokratischer Prozess, es ist ein professionell begleiteter Einblick in das Familiensystem.

Einzelfallhilfe

Individuelle Begleitung für junge Menschen in besonders belasteten Situationen. Ziel ist die Förderung sozialer Kompetenzen, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlicher Teilhabe.

Wiedereingliederung

Nach einer intensiven Krisenphase, einem stationären Aufenthalt oder einer längeren Auszeit fällt der Schritt zurück in den Alltag oft schwerer als erwartet. Wir begleiten Familien und junge Menschen in dieser sensiblen Übergangsphase – damit der Neustart gelingt und nicht wieder ins Wanken gerät.

In 6 Schritten zur gemeinsamen Hilfe

1

Fallanfrage

Das Jugendamt stellt eine Anfrage an JUNA. Wir prüfen Kapazitäten und melden uns zeitnah zurück.
2

Gemeinsame Falleinleitung

Ersttreffen mit Familie, Jugendamt und JUNA-Therapeutin – Transparenz von Beginn an.
3

Auftragsklärung & Zieldefinition

Gemeinsam wird geklärt: Was ist der Auftrag? Was sind die Ziele? Welche Ressourcen hat die Familie?
4

Beratungs- und Therapiephase

Systemische Arbeit im Lebensumfeld der Familie – ressourcenorientiert und verlässlich.
5

Regelmäßige Abstimmung

Wir halten das Jugendamt im vereinbarten Rhythmus auf dem Laufenden.
6

Abschlussgespräch & Hilfebericht

Gemeinsamer Abschluss mit allen Beteiligten. Ein Bericht wird erstellt. Das Erreichte wird gesichert.

Jugendamt und Familien können zusammen EINE Fallanfrage stellen

    Was ist systemische Therapie und was unterscheidet sie von klassischer Psychotherapie?

    Systemische Therapie betrachtet Menschen immer im Zusammenhang mit ihrem sozialen Umfeld: Beziehungen, Familie, Beruf, Herkunft. Sie ist wissenschaftlich anerkannt und fokussiert auf Ressourcen und Lösungen, nicht auf Diagnosen oder Defizite. Klassische Psychotherapie arbeitet stärker mit dem Individuum. Systemische Therapie weitet den Blick auf das gesamte System.

    Ich bin alleinerziehend und fühle mich strukturell überfordert. Gibt es Angebote für mich?

    Ja. Alleinerziehende in Überforderungssituationen sind eine der Zielgruppen, die JUNA besonders im Blick hat. Sowohl im Rahmen von Privatberatung als auch durch Jugendhilfeleistungen (sSPFH nach §31 SGB VIII) können wir gezielt unterstützen.

    Was ist der Unterschied zwischen Sozialpädagogischer Familienhilfe (SPFH) und Aufsuchender Familientherapie (AFT)?

    Die SPFH (§31 SGB VIII) unterstützt Familien bei der praktischen Alltagsbewältigung: Erziehungskompetenz stärken, Behördengänge begleiten, Tagesstruktur aufbauen. Die AFT (§27 ff. SGB VIII) ist therapeutisch ausgerichtet und arbeitet an inneren Beziehungsmustern, Kommunikationsdynamiken und Rollenverteilungen im Familiensystem. Beide Leistungen können einander ergänzen, haben jedoch klar unterschiedliche Ziele und fachliche Anforderungen.

    Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt?

    Das Jugendamt stellt eine Fallanfrage an JUNA. Wir prüfen Kapazitäten und melden uns zeitnah zurück. Dann findet ein gemeinsames Einleitungsgespräch mit der Familie, dem Jugendamt und unserer Therapeutin statt. Gemeinsam werden Ziele vereinbart und der Hilfeplan erstellt. Am Ende steht ein Abschlussgespräch und ein schriftlicher Hilfebericht.